Einsatz - 12.04.2009

PKW-Suche im Inn

Der Einsatz begann am Ostersonntag um 0.51 Uhr. Fünf Minuten zuvor hatte ein junger Mann aus Polling, der mit anderen am Innspitz feierte, der Inspektion Altötting gemeldet, dass im Innkanal unterhalb des Töginger Kraftwerks, dem Unterwasserkanal, ein Pkw auf den Inn zutreibe. Abblendlicht, Innenbeleuchtung und Warnblinkanlage seien an dem Fahrzeug eingeschaltet gewesen. Personen hatte der junge Mann im Auto nicht sehen können. Ein weiterer Zeuge bestätigte die Beobachtung, so die Polizei. Das Fahrzeug versank schließlich etwa 700 Meter unterhalb des Innspitzes im Fluss, teilt die Wasserwacht mit.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte an die Unglücksstelle, darunter auch zehn Rettungstaucher der Wasserwacht. Die Wasserwachten aus Töging, Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Perach und Mühldorf suchten den Inn bis Neuötting mit drei Sonarbooten ab. Unterstützt wurde die Suche durch die Feuerwehren Töging, Winhöring, Mühldorf, Waldkraiburg, Altötting, Raitenhart und Teising. Neben dem Polizeihubschrauber „Edelweiß 5“ mit Wärmebildkamera waren auch der BRK-Rettungsdienst mit Notarzt, die „Helfer vor Ort“ Töging sowie eine Betreuungseinheit des BRK im Einsatz.
Nach Mitteilung der Polizei befindet sich in der Nähe des Töginger Kraftwerks eine Bootseinsetzstelle, die üblicherweise mit einer Kette gesichert ist. Hier fehlten das Schloss und ein Sicherungsbolzen. Möglicherweise wurde das Auto hier in den Innkanal gelassen, um es zu versenken, vermutet die Polizei.
Die Suche nach dem Fahrzeug wurde gegen 6 Uhr eingestellt, so die Wasserwacht. Am Ostersonntag war noch einmal ein Polizeihubschrauber über dem Inn im Einsatz, der nichts Verdächtiges ausmachen konnte. Gestern suchte die Wasserwacht nochmals mit Sonarbooten.

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